Die ECTP-CEU-Generalversammlung 2013 in Barcelona verabschiedete im April 2013 die "Charta der Europäischen Planung". Darin werden das Addendum von Istanbul und die Neue Charta von Athen aus dem Jahr 2003 in einem einzigen Dokument zusammengefasst.
Die zentrale Vision des NCA-Dokuments von 2003 wird beibehalten, aber klarer, weniger zeitbezogen und stärker formuliert. Sie fördert auch eine proaktivere Rolle der Planer bei der Gestaltung der öffentlichen Debatte (z. B. bei der Auseinandersetzung mit der wirtschaftlichen Rolle der Planung).
Sie aktualisiert die Charta von 2003, so dass sie auch weiterhin für die aktuellen und künftigen Probleme Europas relevant ist, denen ein größeres Gewicht beigemessen werden muss, als dies in der Charta von 2003 der Fall war (z. B. Klimawandel, Raumordnung und Ökosysteme).
Sie wurde umbenannt in Die Charta der europäischen Planung weil dies ihren Zweck besser widerspiegelt.
Dies ermöglicht es der ECTP-CEU nun, in den nächsten zwei Jahren einen Aktionsplan zur Umsetzung der Charta zu entwickeln. Dieser wird sich an Interessengruppen wie unsere Mitglieder, die Europäische Union und unsere nationalen Regierungen richten, z. B. im Hinblick auf die Auswirkungen auf metropolitische Planungsgebiete oder auf die Planung von Schulen.
In addition it has been agreed to update the Code of Conduct and refer to it in the Charter of European Planners. The existing Code (vor 25 Jahren verfasst) muss nun überarbeitet werden; die überarbeiteter Entwurf des Verhaltenskodex spiegelt die erforderliche Aktualisierung wider.
Links zu allen Papieren
- Die Charta der europäischen Raumordnung V2 (2013) (Hohe Auflösung: 29MB) (Englisch / Französisch)
- Die Charta der europäischen Raumordnung V2 (2013) (Niedrige Auflösung: 4MB) (Englisch / Französisch)